Grenzüberschreitendes Jugend-Wellbeing: Stressmanagement Kompetenzen

Das Projekt zielt auf die Umsetzung einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Partnerschulen aus der Tschechischen Republik und Deutschland durch Schüleraustauschmaßnahmen sowie ein gemeinsames Bildungsprogramm ab.

Dieses Bildungsprogramm fokussiert sowohl die Entwicklung persönlicher und sozialer Kompetenzen als auch die Förderung sprachlicher Fähigkeiten. Thematischer Schwerpunkt des Projekts sind Stressbewältigung, psychische Gesundheit und die Stärkung der Resilienz junger Menschen in der heutigen Gesellschaft. Das Projekt reagiert auf die aktuellen Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern, die infolge schulischer Anforderungen, Unsicherheiten hinsichtlich ihrer zukünftigen beruflichen Perspektiven, des digitalen Umfelds sowie gesellschaftlicher Veränderungen zunehmend Stresssituationen ausgesetzt sind. Zentrale Projektaktivitäten sind zwei Austauschbegegnungen, die in den jeweiligen Partnerregionen stattfinden. Es handelt sich um gegenseitige zweitägige Austauschprogramme. Der erste Projekttag ist einem fachlichen Seminar bzw. Workshop gewidmet, während der zweite Tag dem Kennenlernen regionaler sowie kultureller Besonderheiten dient. Die Fachseminare bzw. Workshops orientieren sich an den Themen Wellbeing, Identifikation von Stressfaktoren, Vermittlung wirksamer Strategien zur Stressbewältigung, Entwicklung kommunikativer Kompetenzen sowie Förderung eines gesundheitsbewussten Lebensstils. Die erste Projektphase findet am 7. und 8. Dezember 2026 an der Partnerschule BSZ für Wirtschaft und Verwaltung Chemnitz statt. Die zweite Projektphase wird am 14. und 15. Juni 2027 auf Seiten des Antragstellers, der VOŠ, OA, SPgŠ und SZŠ Most, durchgeführt. Das Projekt legt besonderen Wert auf die aktive Einbindung der Schülerinnen und Schüler in sämtliche Aktivitäten. Die Seminare werden interaktiv gestaltet und umfassen Gruppenarbeiten, Diskussionen, Fallbeispiele, praxisorientierte Übungen sowie die Reflexion eigener Erfahrungen. Die Teilnehmenden erarbeiten gemeinsam Strategien für einen konstruktiven Umgang mit Stresssituationen im schulischen und privaten Alltag und tauschen Erfahrungen aus dem tschechischen und deutschen Umfeld aus. Der direkte Kontakt zwischen jungen Menschen beider Länder ermöglicht das gegenseitige Kennenlernen kultureller Gemeinsamkeiten und Unterschiede und fördert die Entwicklung interkultureller Kompetenzen. Ergänzend umfasst das Programm gemeinsame Freizeit- und Begegnungsaktivitäten, die auf die Stärkung der Teamfähigkeit, die Knüpfung neuer Kontakte sowie die Förderung des gegenseitigen Verständnisses ausgerichtet sind. Die Teilnehmenden werden zu einer aktiven Kommunikation in der Fremdsprache sowie zu einem offenen Austausch von Meinungen und Erfahrungen motiviert. Das Projekt leistet somit nicht nur einen Beitrag zur Entwicklung sprachlicher und fachlicher Kompetenzen, sondern stärkt zugleich die sozialen Beziehungen zwischen jungen Menschen im deutsch-tschechischen Grenzraum. Ein wesentlicher Mehrwert des Projekts liegt in der Förderung des psychischen Wohlbefindens sowie in der Prävention negativer Auswirkungen von langfristigem Stress auf die junge Generation. Die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten können die Teilnehmenden nachhaltig in ihrem weiteren Bildungsweg, ihrem späteren Berufsleben sowie ihrer persönlichen Entwicklung nutzen. Darüber hinaus stärkt das Projekt die langfristige Zusammenarbeit zwischen den Partnerschulen und schafft die Grundlage für die Entwicklung weiterer gemeinsamer Bildungsaktivitäten in der Zukunft. Durch gemeinsames Lernen, den Austausch von Erfahrungen und persönliche Begegnungen trägt das Projekt zum Abbau von Barrieren zwischen jungen Menschen bei und fördert den Aufbau einer offenen, toleranten und kooperativen grenzüberschreitenden Gemeinschaft.



Förderzeitraum

28.08.2026 - 30.06.2027

Antragsteller

VOŠ, OA, SPgŠ, SZŠ Most, p. o.

Region/Landkreis

Ústecký kraj

Förderprogramm

KPF Interreg Sachsen-Tschechien 2021-2027

Budget

Gesamtbudget in Höhe von 8.340,00 €, davon wurden 6.672,00 € gefördert.