Gemeinsam über die Grenze zu Pferd
Inhalt des Projekts ist die Durchführung eines dreitägigen grenzüberschreitenden Treffens mit Schwerpunkt auf gemeinsamen Reitaktivitäten, Naturerlebnis und einem begleitenden gemeinschaftlichen Programm.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland und Tschechien nehmen aktiv an gemeinsamen Ausritten, Programmpunkten und am gemeinsamen Aufenthalt teil. Dadurch werden Kommunikation, Erfahrungsaustausch und der Aufbau neuer Kontakte auf natürliche Weise gefördert. Das Projekt nutzt das gemeinsame Interesse an Natur, Pferden und Hippotherapie als wirksames Instrument zum Abbau sprachlicher und kultureller Barrieren. Hauptziel des Projekts ist die Verbesserung der grenzüberschreitenden Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Bewohnern des Fördergebiets durch direkte Interaktion und gemeinsame Aktivitäten. Zu den spezifischen Zielen gehören die Stärkung des Informationsaustauschs, der Aufbau persönlicher Beziehungen zwischen den Teilnehmenden sowie die Förderung einer langfristigen Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Partnern. Gleichzeitig trägt das Projekt zur stärkeren Identifikation der Bevölkerung mit dem gemeinsamen Grenzraum bei, indem Landschaft, Traditionen und Lebensrealitäten beiderseits der Grenze gemeinsam erlebt werden. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit zwischen einem tschechischen und einem deutschen Partner umgesetzt, die sich gleichberechtigt an der Vorbereitung und Durchführung beteiligen. Der deutsche Partner übernimmt die organisatorische und fachliche Umsetzung über die Interessengruppe IG Heimatgeschichte Rechenberg-Bienenmühle, die über langjährige Erfahrung in den Bereichen Regionalgeschichte, Gemeinwesenarbeit und Naturschutz verfügt. Der tschechische Partner ist ein aktiver Verein im Bereich Hippotherapie und Agrotourismus auf ehrenamtlicher Basis und bringt fachliches Know-how in der Arbeit mit Pferden, in der Organisation von Reitaktivitäten sowie in der Einbindung der lokalen Bevölkerung ein. Beide Partner sorgen für die Einbindung von Teilnehmenden aus der Öffentlichkeit, insbesondere von Personen mit Interesse an Natur, Reitsport und Hippotherapie, und gewährleisten eine ausgewogene Beteiligung auf beiden Seiten der Grenze. Der deutsche Partner stellt die Teilnehmenden insbesondere aus Reitvereinen in Mittelsachsen sicher, mit denen die Interessengruppe IG Heimatgeschichte Rechenberg-Bienenmühle langfristig zusammenarbeitet. Das Projekt trägt zur Verbesserung der Information über den gemeinsamen Grenzraum durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit bei. Dazu gehören insbesondere die Veröffentlichung von Informationen über das Projekt und seine Ergebnisse auf den Webseiten und in den sozialen Medien der Partner, die Erstellung von Fotodokumentationen sowie gegebenenfalls Medienberichte. Ziel ist es, das Bewusstsein für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu stärken und weitere Bewohner zur Teilnahme an ähnlichen Aktivitäten zu motivieren. Das Projekt berücksichtigt die Grundsätze der Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung. Die Aktivitäten stehen allen Interessierten unabhängig von Geschlecht, Alter, ethnischer Herkunft, Religion, Gesundheitszustand oder sexueller Orientierung offen. Bei der Organisation wird auf einen gleichberechtigten Zugang und eine ausgewogene Beteiligung von Frauen und Männern geachtet. Gleichzeitig schafft das Projekt ein inklusives Umfeld, das auf gegenseitigem Respekt und Zusammenarbeit basiert und somit zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts in der Grenzregion beiträgt.
Förderzeitraum
14.05.2026 - 30.11.2026
Antragsteller
Vlčí hora Dlouhá Louka, z.s.
Region/Landkreis
Ústecký kraj
Förderprogramm
KPF Interreg Sachsen-Tschechien 2021-2027
Budget
Gesamtbudget in Höhe von 3.960,00 €, davon wurden 3.168,00 € gefördert.