Bergmönch - Wiederbelebung der 200-jährigen erzgebirgischen Bergmannsoper

Im Rahmen des Projektes wird das außerordentliche Singspiel (die Oper) „Bergmönch“ der utoren aus Böhmen und Sachsen - Josef Wolfram (1789 – 1839; Bürgermeister der Stadt Teplitz) und Karl Borromäus von Miltitz (1781 - 1845; Dichter, Komponist und usikschriftsteller aus Dresden) - nach fast 200 Jahren wieder ins Leben gerufen.

 


Das musikalische Werk über Bergmänner und Figuren aus den erzgebirgischen Sagen soll neueinstudiert und neuaufgeführt werden. Im Rahmen dieses Projektes finden die ersten vier Neuaufführungen – im Geburtsort des Werkes – Teplitz, Marienberg, im Theater Freiberg und auf dem Schloss Jezeří statt.

Die Neuaufführungen werden im Kontext „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří – Weltkulturerbe“
präsentiert. Dieses Kulturgut sowie die gesamte Kulturtradition des Erzgebirges sind mit
dem ab 11. Jahrhundert entwickelten Bergbau eng verbunden. Die Oper „Bergmönch“ ist überhaupt
die einzige Oper, in der die erzgeb. Bergleute die Hauptrolle spielen.

Der Bergmann Michael (Hauptrolle), welcher vom Steiger innerhalb der einsturzgefährdeten Mine zum Schweigen gebracht werden soll - aber irgendwie noch vom guten Berggeist gerettet wird. Die inoffizielle Erstaufführung fand seinerzeit in Teplitz, die offizielle dann 1826 im Ständetheater zu Prag statt. Die Werke Wolframs lockten seinerzeit Gäste wie Kaiser Franz I., Alexander von Humboldt und Musiker Paganini in den "Salon Europas".

Die Neuaufführung in Jezeří findet im Rahmen der feierlichen Vorstellung der offiziellen Briefmarke der Tschechischen Post - das Erzgebirge auf der Weltkulturerbeliste.



Förderzeitraum

05.08.2020 - 30.09.2021

Antragsteller

Baldauf Villa - kul(T)our Betrieb des Erzgebirgskreises

Region/Landkreis

Erzgebirgskreis

Förderprogramm

Kleinprojektefonds Interreg V A, 2014 -2020

Budget

Gesamtbudget in Höhe von 29.990,00 €, davon wurden 15.000,00 € gefördert.