Umweltschutz und Sport bringen die Grenzregion voran - sieben weitere sächsisch-tschechische Projekte bestätigt

Im Rahmen des grenzübergreifenden Kooperationsprogramms Freistaat Sachsen – Tschechische Republik 2014 - 2020 können weitere sieben Projekte umgesetzt werden. Der Begleitausschuss des Programms bestätigte auf seiner Sitzung 06.12.2017 in Herrnhut (Landkreis Görlitz) diese sächsisch-tschechischen Gemeinschaftsprojekte, die mit rund 10,1 Millionen Euro aus dem Fonds für Regionale Entwicklung von der Europäischen Union gefördert werden.

„Die Projekte, die unser Kooperationsprogramm unterstützt, tragen dazu bei, dass Sachsen und Tschechien in Europa zusammenwachsen, dass die Staatsgrenzen nicht mehr trennen, sondern verbinden“, betont Staatsminister Thomas Schmidt. „Mit ihrer Vielfalt zeigen die nun genehmigten Projekte eindrucksvoll, wie gut die Idee von Europa bei den Menschen dies- und jenseits der Grenze ankommt.“ Drei Projekte verbessern die institutionellen Kapazitäten öffentlicher Einrichtungen und Interessenträger und unterstützen so eine effiziente öffentliche Verwaltung.

Seit Programmstart im Juli 2015 werden damit bereits 117 grenzübergreifende Projekte mit rund 142 Millionen Euro aus den zur Verfügung stehenden Mitteln finanziert. Für unsere Euroregion wurden z.B. Projekte ENZEDRA – Weiße Stellen der ländlichen Geschichte, Offene und moderne Verwaltungen der Städte Annaberg und Chomutov, oder Gemeinsamer Brand- und Katastrophenschutz in der Grenzregion Oberes Erzgebirge genehmigt. Bei der Tagung wurden zwei weitere Kleinprojekte aus den Euroregionen Elbe/Labe und Egrensis vorgestellt. Nach 17 Jahren hat sich Frau Zuzana Paarová vom Bezirksamt des Bezirkes Ústecký kraj aus dem Begleitausschuss verabschiedet.  

Informationen zum Kooperationsprogramm und Beratungsangebote zu den Förderbedingungen: www.sn-cz2020.eu