Arbeitsgruppe Umweltschutz beschäftigt sich mit Sturmschäden im Erzgebirgswald

Die Beseitigung der Schäden im Erzgebirgswald, die die Sturmtiefs „Herwart“ im Oktober 2017 und „Friederike“ im Januar 2018 hinterlassen hatten, stand im Mittelpunkt der Beratung der Arbeitsgruppe Umweltschutz und Regionalplanung der Euroregion Erzgebirge/Krušnohoří im Mai 2018.

Der Forstbezirksleiter des Forstbezirks Marienberg Ingo Reinhold unterrichtete die Mitglieder der Arbeitsgruppe über das Ausmaß der Schäden in den Forstbezirken des Erzgebirges. Allein im Forstbezirk Marienberg wüteten die Stürme mit solcher Gewalt, dass sie mehrere bis zu zehn Hektar große Kahlflächen sowie  170.000 m³ Schadholz im Landeswald und 56.000 m³ in privaten und körperschaftlichen Wäldern zurückließen.

Seit dem wird mit großem Einsatz an der Beseitigung des Schadholzes gearbeitet, um dem Borkenkäfer möglichst geringe Chancen zu geben, sich bis zum Ausflug zu entwickeln. Ein großer Teil der Arbeiten sind geschafft. Dennoch werden die Arbeiten aufgrund des immensen Ausmaßes der Schäden voraussichtlich erst Ende August 2018 abgeschlossen sein.

Die Arbeitsgruppe konnte anschließend im Wald unter sachkundiger Führung des Forstbezirksleiters und des Revierförsters sechs betroffenen Flächen in Augenschein nehmen.