Sonderausstellung „Sachsen Böhmen 7000“ im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz

Eine besondere Exkursion unternahmen die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle der Euroregion Erzgebirge e.V. in Freiberg.

Im Ausstellungsflyer heißt es: “Als die Wettiner und Georg von Podiebrad 1459 im Vertrag von Eger die Grenzlinie zwischen dem Kurfürstentum Sachen und dem Königreich Böhmen festlegten, schrieben sie eine der heute ältesten Grenzen Europas fest. Davon unbenommen blieb das Leben in der Grenzregion geprägt von grenzüberschreitenden Beziehungen, Gemeinsamkeiten und Überschneidungen.“

Diese besonderen Beziehungen zwischen Sachsen und Böhmen wird den Besuchern in dieser hochinteressanten Ausstellung mit Hilfe von 400 Objekten, das sind z.B. alte Dokumente, bedeutende Kunstwerke aber auch originale Nachrichtensendungen von den Ereignissen in der Prager Botschaft 1989, auf wunderbare Weise präsentiert.

Von der Besiedlung des Gebietes, bis zu den touristischen Beziehungen im 20. Jahrhunderts und den kleinen Dingen, die von diesen Reisen mitgebracht wurden, zeugt die Ausstellung von dem jahrhundertelangen, lebendigen Austausch der Menschen in dieser Region.

Bis Ende März kann die Ausstellung, deren Kooperationspartner u.a. auch die Nationalgalerie Prag ist, noch besichtigt werden.