25 Jahre Euroregion Erzgebirge/Krušnohoří

Auf ein Vierteljahrhundert gemeinsamen Strebens für die erzgebirgische Grenzregion konnten am 17. Juni die Geschäftsführer beider Teile der Euroregion zurückblicken, die – nebenbei bemerkt – auch noch die Dienstältesten an der Sächsisch/Tschechischen Grenze sind und vielleicht sogar von allen europäischen Grenzregionen.

Manche von denen haben zwar eine längere Geschichte, aber keine größere personelle Kontinuität.

Auch der Ort der Feierlichkeiten ist ein besonderer. Eine gemeinsame Mitte von zwei Orten verschiedener Nationen haben sicher die wenigsten Grenzregionen zu bieten.

In unserem Fall handelt es sich um die Orte Bärenstein und Vejprty, die sich diese Mitte, auf der sie gemeinsam feiern oder sich als Bürger und Vereine treffen, leisten wollten.

Und tatsächlich sind die Bürger beider Kommunen ein feierfreudiges Volk, was sie auch zum Jubiläumstag der Euroregion mit einem zünftigen Volksfest unter Beweis stellten.

Das Jubiläum war auch Anlass, Bürger für ihr großes ehrenamtliches Engagement für die Grenzregion mit dem Preis der Euroregion Erzgebirge/Krušnohoří zu ehren.

In diesem Jahr waren die Preisträger Heinz Lohse aus Rechenberg-Bienenmühle und Petř Fišer aus Litvinov, die schon viele Jahre an einem Strang ziehen und Bürger beider Länder zum Miteinander motivieren, grenzbergreifende Projekte beantragen und umsetzen und den Menschen in ihrer Region nicht zuletzt das gute Miteinander vorleben.

So konnte sich jeder von ihnen über ein Bild der tschechischen Künstlerin Jiřina Romová freuen, die sich als Motiv den erzgebirgischen Landschaften verschrieben hat. Die Bilder sind ein Geschenk der Stadt Vejprty.

Ein großer Dank gilt unseren Mitgliedern, die uns stets in unsere Arbeit unterstützen und den  unseren Facharbeitsgruppen, die uns nicht nur in den fachlichen Belangen zur Seite stehen.