15 weitere sächsisch-tschechische Projekte bestätigt

Im Rahmen des grenzübergreifenden Kooperationsprogramms Freistaat Sachsen – Tschechische Republik 2014 - 2020 können weitere 15 Projekte umgesetzt werden. Der Begleitausschuss des Kooperationsprogramms bestätigte die sächsisch-tschechischen Gemeinschaftsprojekte, die mit insgesamt 12 Millionen Euro von der Europäischen Union gefördert werden, auf seiner Sitzung in dieser Woche in Seiffen (Erzgebirgskreis).

Drei der bestätigten Projekte befassen sich mit grenzübergreifendem Natur-, Boden- und Umweltschutz. Die beteiligten Einrichtungen werden mit ihren Vorhaben dazu beitragen, die biologische Vielfalt in der Grenzregion zu erhalten und zu schützen. Im Bereich schulischer Projekte und der beruflichen Qualifizierung im Bildungsbereich arbeiten eine Grundschule in Hrádek nad Nisou, zwei Grundschulen in Rumburk und der Freie Schulträgerverein e. V. „Schkola“ in Zittau im Projekt „Handwerk im Dreiländereck“ zusammen. Durch innovative Bildungsangebote im Bereich des traditionellen Handwerks streben sie eine qualitative Weiterentwicklung des Schulverbundes „Š: SCHKOLA“ an, dem sie angehören. Die Europäische Union unterstützt das Vorhaben mit rund 480 000 Euro.

Seit Programmstart im Juli 2015 werden damit bereits 110 grenzübergreifendeProjekte mit rund 133 Millionen Euro aus den zur Verfügung stehenden Mitteln finanziert.

Informationen zum Kooperationsprogramm und Beratungsangebote zu den Förderbedingungen:www.sn-cz2020.eu